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„Nice to meet you“ – meet a jew in der 11d

Religion im Deutschunterricht – warum denn das?

Im Rahmen des Deutschunterrichts haben wir das Drama „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing gelesen. Im Zuge dessen haben wir uns mit den drei Weltreligionen auseinandergesetzt und festgestellt, dass wir noch viele offene Fragen zum Judentum haben.

Da wir jedoch alle keinen privaten Bezug zu dieser Religion haben, suchte unsere Deutschlehrerin einen Weg, unsere Fragen auf bestmögliche Art und Weise zu beantworten. Dadurch stießen wir auf das Projekt „Meet a jew“.

„Lieber miteinander als übereinander reden“

– das ist das Motto, welches sich das Projekt zur Aufgabe gemacht hat. Ehrenamtlich besuchen hierfür öffentliche Einrichtungen, um in einem Gespräch auf Augenhöhe Vorurteile zu beseitigen.

Wir lernten Kirsten, eine liberale Jüdin aus Hannover, kennen. Die Begegnung mit ihr war für uns sehr bereichernd und entgegen unseren anfänglichen Befürchtungen fanden wir schnell ins Gespräch.

Kirsten konnte all unsere Fragen über ihr Leben als Jüdin beantworten. Sie erzählte von ihren Erfahrungen, und obwohl sie mehrfach betonte, keine Theologin zu sein, entstand ein ehrliches und interessantes Gespräch. Unter anderem erzählte sie viel über jüdische Bräuche und Feste. So erkannten wir Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen.

Obwohl Religion im Deutschunterricht nicht vorgesehen ist, sind wir dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben. Wir empfehlen dieses Projekt jedem, der sich mit dem Judentum näher beschäftigen und seinen Horizont erweitern möchte.

(Emilia, Matilda und Laila aus der 11d)