Deshalb stand heute für die Geschichts-Leistungskurse des 13. Jahrgangs die Generalprobe für die Gedenkveranstaltung am kommenden Montag, 9. November, auf dem Programm.
Am Mahnmal am Platz der Synagoge zeigte sich schnell: Einen Text langsam, deutlich und mit der nötigen Ruhe vorzutragen, ist gar nicht so einfach! Also gab es konstruktive Manöverkritik von den Mitschüler:innen und anschließend den letzten Feinschliff an den Redebeiträgen.
Nach der Schule ging es dann gleich weiter: Mit Kreidespray und selbst angefertigten Schablonen wurden die ersten Markierungen in der Göttinger Innenstadt angebracht. Sie sollen am Gedenktag symbolisch die Wege der Täter und Verfolgten sichtbar machen.
Erkenntnis des Tages: Nach ungefähr 50 Markierungen setzen die Kreideablagerungen den Schablonen so zu, dass eine neue her muss.
Zum Glück haben wir ja noch das Wochenende!
Am Montag erinnern wir gemeinsam an die Novemberpogrome von 1938 und die Zerstörung der Göttinger Synagoge vor 88 Jahren.
(Frauke Bury / Alexander Liebig)



