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Sportkurs Klettern im Fels (Fränkische Schweiz) 2019

In der Oberstufe hat man nicht mehr als Klasse Sport, sondern jeder belegt seinen eigenen Kurs. Wir haben uns für "Klettern im Fels" entschieden und möchten euch nun davon erzählen. (Diese Sportkursfahrt bestand aus Schülern des HGs, des THGs und des MPGs)

Um das Sichern zu üben gab es zwei Vorbereitungstreffen. Einmal am 1.8. und dann noch am Samstag, einen Tag vor der Abreise (17.8.). Im RoXx wurde alles geprobt und Kletterschuhe und Sicherheitsgurte anprobiert.
Am Sonntag trafen wir  uns um 8:15 Uhr am THG. Nachdem alles verstaut war, Müttern zum Abschied gewunken wurde, ging es schließlich los mit dem Bus nach Pottenstein. Nach einer fünfstündigen Fahrt sind wir am Campingplatz „Zur Bärenschlucht“ angekommen. Zelte wurden aufgebaut und kürzere Sachen angezogen, da die Sonne ordentlich geschienen hat. Schließlich machte sich die erste Kochgruppe daran, das Essen zuzubereiten.

Der erste Felsen am Montag hatte noch viele Löcher, so dass es relativ leicht war Griffe und Tritte zu finden. Eine 4er-Route war gut zu schaffen, 5er- und 6er-Routen hingegen waren schwieriger. Doch mit Hilfe von unten wurden auch diese Routen zum Teil  gemeistert. Zwischendurch gab es mal ein bisschen Regen, aber dadurch sank die Motivation und die Freude darüber, hier zu sein, kein bisschen.
Besonders atemberaubend waren die Felswände, an denen man manchmal Profis bei der Arbeit beobachten konnte. Felsen, ein See mit Fluss und saubere Sanitäranlagen machten den Campingplatz einzigartig.
Am Dienstag haben wir einen anderen Fels ausprobiert. Dieser war schon an manchen Stellen eine echte Herausforderung. Doch auch diese wurde von uns gemeistert.
Am Abend hat man immer gespürt, was man gemacht hat. Arme und Finger schmerzten und auch blaue Flecken sind an den Knien aufgetaucht.
Hinzu kamen sehr kalte Nächte, weshalb wir am Mittwoch eine Kletterpause eingelegt und stattdessen eine Wanderung gestartet haben. Das Ziel war ein See, auf dem man Tretboot fahren konnte oder sich auf der Sommerrodelbahn vergnügen konnte. So war für jeden etwas dabei. Am Nachmittag startete ein Wikingerschachtunier und manche haben sich auch selbst abgeseilt.  Am Donnerstag war Prüfungstag und die Lehrer haben ganz genau hingesehen. Leider durfte nicht mehr eng gesichert werden, sodass einige frustriert waren, da sie bestimmte Routen nicht geschafft hatten.
Jeden Abend war eine andere Gruppe mit Kochen und am nächsten Morgen mit Frühstück machen dran. Jeder hat mitgeholfen und so ging es beim Abbauen am Freitag auch ruckizucki. Um 12 Uhr haben wir uns auf dem Heimweg nach Göttingen gemacht.

Schade, dass es schon zu Ende ist. Uns hat das Klettern im Fels samt Camping sehr gut gefallen und wir würden es jedem weiter empfehlen, der Spaß am Klettern hat.