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Sonntag, 15. März: Erster Tag in Rom

Der erste Tag in Rom verlief turbulent: Wir wachten früh auf und machten uns nach einem kurzen Frühstück direkt auf den Weg. Nach 40 Minuten Gang kamen wir bei der Spanischen Treppe an, an der Johanna uns einen sehr interessanten Vortrag präsentierte. Jetzt wissen wir zum Beispiel, dass die Treppe 136 Stufen hat und nur deshalb Spanische Treppe heißt, weil sie an der Piazza di Spagna liegt.

In der Kirche Santissima Trinita dei Monti, die oberhalb der Treppe liegt, fand gerade ein Gottesdienst statt, bei dem wir kurz vorbeischauten. Dann gingen wir an der Villa Borghese vorbei zu einem Aussichtspunkt, an dem wir einen fantastischen Blick über ganz Rom hatten und wo viel los war. Ein paar Jungs ließen sich von exklusiven Autos beeindrucken und ein Saxophonist spielte sehr schön. Es gab auch eine Rockband, die ebenfalls im Hintergrund spielte.

Nach kurzem Aufenthalt entdeckten wir das Zentrum der Stadt mit ihrer beeindruckenden Architektur und Lebendigkeit. Bei dem Pantheon machten wir einen Halt. Emil berichtete uns über dieses sehr gut erhaltene Bauwerk der Antike, das vor allem durch seine außerordentlich große Betonkuppel hervorsticht. Dann ging es auch schon rein. Innen sah das Pantheon wunderschön aus! Durch ein kreisrundes Loch in der Decke (den sogenannten Oculus) fiel Licht hinein. Es ist die einzige Lichtquelle des Gebäudes.

Jedoch währte unser Aufenthalt nicht lang und das Mittagessen wartete bereits. Manche waren bei McDonald’s, andere aßen Pizza oder Pasta. Nach dem Mittagessen ging es für uns zum Trevi-Brunnen, wo Severin uns über die Geschichte und Entstehung des größten Brunnen Roms (und eines der bekanntesten Brunnen der Welt) erzählt hat.

Danach standen die Kapitolinischen Museen auf dem Programm. Dort hat uns dann Paul-Juri einen sehr interessanten Vortrag gehalten und von den bedeutendsten Ausstellungsstücken berichtet – u.a. den Überresten der Konstantin-Statue, der Kapitolinischen Wölfin, der Reiterstatue von Marc Aurel und dem „Dornauszieher“ (Spinario). Wir haben nicht nur diese Meisterwerke entdeckt, sondern auch einen großartigen Blick über das Forum Romanum genossen. Leider konnten die Mitarbeiter*innen des Museums nicht so gut Englisch, wodurch es zwischendurch etwas kompliziert wurde, den Rundgang durch die Räumlichkeiten abzuschließen 😆

Nach den Kapitolinischen Museen hatte jeder von uns drei Stunden Freizeit, in der wir Rom nochmal auf eigene Faust erkunden konnten. Einige sind auf die Piazza Venezia gegangen. Dort hatten wir eine traumhafte Aussicht über die Stadt! Danach sind wir noch sehr leckere Pizza direkt beim Kolosseum essen gegangen. Am Abend haben wir dann noch einmal alle zusammen mit viel Spaß Werwolf gespielt. Schließlich ging es um 22.00 Uhr ins Bett, damit wir am nächsten Tag alle wieder fit sein würden.

Frank und Finn (aus 9b)