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Ein Opernbesuch in Kassel

31 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10a, 10b und 10c fuhren am Donnerstag den 24.09.2026 in Begleitung von Herrn Fischer, Frau Carnarius und Frau Menzel nach Kassel in die Oper „Der fliegende Holländer“, die erste Aufführung nach der Premiere vom 19.09. Die Neuinszenierung des Klassikers von Richard Wagner, fand in der Interim-Spielstätte in Kassel, aufgrund von Sanierungen im Staatstheater statt.

 

Um 17:30 Uhr sind wir vorfreudig gestimmt an der Stadthalle in Göttingen losgefahren.

Schon auf der Hinfahrt wurde der Abend mit lustigen Spielen wie „Imposter“ eingeleitet. Nach circa einer Stunde Fahrt kamen wir pünktlich um 18:30 Uhr in Kassel an.

Das Stück, welches um 19 Uhr begann, handelt von dem ewig verfluchten, unsterblichem Seemann namens „Der fliegende Holländer“, der mit seinem gleichnamigen Schiff über die Meere segelt und nur alle sieben Jahre an Land kommen kann, wo er seine wahre Liebe finden muss, um endlich von einem Fluch erlöst zu werden und Frieden zu finden.

 

Die Neuinszenierung von Florian Lutz und Marlene Pawlak ist sehr modernisiert worden, enthält dennoch die originalen musikalischen Stücke samt Text. Das Orchester wird vom Dirigenten Clemens Fieguth geleitet und spielt wunderbar auf. Auch wenn sich das Stück kurz vor der Pause im langen Dialog des Holländers und seiner Liebe Senta etwas zieht, ist der zweite Teil (III. Akt) umso spannender.

 

Nach zweieinhalb Stunden Gesamtspielzeit, mit Pause, fuhren wir alle sehr beeindruckt wieder nach Hause. Nach einem langen Tag, der sich wirklich gelohnt hat, kamen wir alle müde aber glücklich um 23 Uhr in Göttingen an.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich lohnt das Stück anzugucken, da nicht nur die Handlung gut an die moderne Zeit angepasst wurde, sondern auch die musikalische Leistung des Orchesters, der Chöre und vor allem der außergewöhnlichen Solisten beachtlich ist.

 

Clara Müller, Elisa Frank (10c)