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Das neue WPU-Konzept ab 2026/27

Schulvorstand und Gesamtkonferenz des Max-Planck-Gymnasiums haben gemeinsam beschlossen, den Wahlpflichtunterricht (WPU) grundlegend neu zu gestalten. Ab dem Schuljahr 2026/27 ersetzt ein jahrgangsübergreifendes, projektorientiertes Konzept das bisherige Modell – mit deutlich mehr Wahlmöglichkeiten und einem klaren Fokus auf die Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler.

Unser pädagogischer Ansatz

Projektorientiertes Lernen

Im neuen Wahlpflichtunterricht steht  das aktive Arbeiten an einem gemeinsamen Vorhaben, das Erleben spannender Inhalte und die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln, im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler planen, gestalten und präsentieren – und übernehmen dabei schrittweise Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess.
Projektorientiertes Lernen bedeutet: Fragen stellen, Wege ausprobieren, Ergebnisse reflektieren. Dieser Ansatz schult nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch die Fähigkeit, eigenständig zu denken, Probleme strukturiert anzugehen und im Team zu arbeiten.

Student Agency – was bedeutet das?

Schülerinnen und Schüler sind keine passiven Empfänger von Wissen, sondern aktive Gestalter ihres Lernens. Im neuen WPU wählen sie bewusst ein Thema, das sie interessiert, bringen eigene Ideen ein und tragen zum Gelingen des gemeinsamen Projekts bei. Diese Form der Mitgestaltung stärkt Motivation, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Jahrgangsübergreifendes Miteinander

Ein zentrales Merkmal des neuen Konzepts ist die jahrgangsübergreifende Zusammensetzung der Kurse: Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 arbeiten gemeinsam in einem Kurs. Das ist eine bewusste pädagogische Entscheidung. Jüngere Schülerinnen und Schüler profitieren von der Erfahrung und den Perspektiven der Älteren. Ältere wiederum festigen ihr Wissen, indem sie es weitergeben, und entwickeln dabei soziale Kompetenz und Empathie. Diese Form des gegenseitigen Lernens geht über das hinaus, was ein rein jahrgangsinterner Unterricht leisten kann.
Darüber hinaus entsteht in jahrgangsübergreifenden Gruppen eine andere Lernkultur.

Dritte Fremdsprachen im Jahrgang 7: Schulübergreifende Kooperation


Für das Angebot der dritten Fremdsprachen im Jahrgang 7 streben wir eine Kooperation mit anderen Göttinger Gymnasien an. Durch diese Zusammenarbeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Sprachkurse mit ausreichender Teilnehmerzahl zustande kommen – ein Angebot, das bei rein schulinternem Betrieb nicht immer gesichert werden kann.

Diese Form der Kooperation ist kein Neuland: Im vergangenen Schuljahr haben das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) und das Felix-Klein-Gymnasium (FKG) dieses Modell bereits erfolgreich erprobt. Gemeinsam mit dem Felix-Klein-Gymnasium (FGK) und dem Hainberg Gymnasium (HG) wollen wir in diesem das Modell fortführen. 

Das Konzept im Überblick

Der neue WPU richtet sich an die Jahrgänge 8, 9 und 10. Statt langfristig festgelegter Kurse wählen die Schülerinnen und Schüler künftig jährlich aus einem breiten Angebot an Projektkursen – und können so unterschiedliche Bereiche erkunden.

  • Einjährige Projektkurse aus allen Fachbereichen der Schule
  • Jahrgangsübergreifendes Lernen: Jahrgänge 8, 9 und 10 arbeiten gemeinsam
  • Jährliche Neuwahl – mehr Abwechslung und neue Entdeckungsmöglichkeiten
  • Förderung individueller Talente, Projektkompetenzen und eigenverantwortlichen Lernens
  • Einbindung der fachlichen Stärken und Interessen der Lehrkräfte