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Zwischenbericht aus Krakau

Nach rund zehn Stunden Zugfahrt sind wir am Sonntag etwas erschöpft, aber gut in Krakau angekommen. Schon unterwegs gab es eine erste Einführung in die polnische Sprache und Esskultur, bevor wir den Anreisetag gemeinsam in einem gemütlichen Restaurant ausklingen ließen.
Am Montag stand die Erkundung Krakaus auf dem Programm. Für die Schülerreferate gab es von Herrn Liebig eigentlich nur eine Vorgabe: nicht langweilig! So wurde die Geschichte der „heimlichen Hauptstadt Polens“ zunächst mit einem Memory erschlossen, bevor auf dem Marktplatz ein Quiz zu Tuchhallen und Marienkirche folgte.
Auch die polnische Esskultur durfte nicht fehlen: In der Bar Mleczny („Milchbar“), einem Relikt der sozialistischen Zeit, gab es authentische polnische Küche zu erstaunlich kleinen Preisen. Anschließend erkundeten wir den Wawel, am Abend führte uns ein Abstecher noch nach Kazimierz.
Der heutige Dienstag stand dann unter ganz anderen Vorzeichen. Bei unserer Exkursion nach Auschwitz-Birkenau wurden wir fast vier Stunden lang mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte konfrontiert. Der Besuch war erschreckend, bedrückend und zugleich sehr informativ. Nach einer kurzen gemeinsamen Blitzlichtrunde ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Morgen geht es weiter nach Nowa Huta, am Donnerstag folgen Schindlers Fabrik und das jüdische Viertel, bevor wir am Freitag die Rückreise antreten.

Viele Eindrücke, viele Kilometer – und noch längst nicht fertig mit Krakau. 🇵🇱