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Haltung zeigen am MPG – Gemeinsam für Demokratie, Menschenrechte und Zivilcourage

Eine Woche lang stand am Max-Planck-Gymnasium auch in diesem Jahr alles unter dem wichtigen Motto: Haltung zeigen! Mit Schulkino, Workshops, Theater und der Ausstellung „Gegen das Vergessen“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Demokratie, Menschenrechten, Antisemitismus, Rassismus und Zivilcourage auseinander.

Die 7. Klassen beschäftigten sich im Schulkino mit „Das Tagebuch der Anne Frank“, die 10. Klassen erlebten das eindrucksvolle Theaterstück „Elisabeth, ein Hitler-Mädchen“ der Theatergruppe Stille Hunde, und die 12. Klassen diskutierten in den Workshops des SoWi-Lab der Universität Göttingen über Desinformation, Verschwörungserzählungen, Rechtspopulismus und den Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten. Ergänzt wurden die Veranstaltungen durch die Ausstellung „Gegen das Vergessen“, die die Gesichter und Geschichten von Holocaust-Überlebenden auf unseren Schulhof brachte und viele zum Innehalten bewegte.

Eigentlich sollte auch der Moot Court, eine fiktive Gerichtsverhandlung mit echten Juristinnen und Juristen, stattfinden. Aufgrund der Erkrankung eines Mitwirkenden sowie der hohen Temperaturen und des hitzebedingten Unterrichtsausfalls musste die Veranstaltung leider verschoben werden sie wird aber im kommenden Schuljahr nachgeholt.

Die Aktionswoche „Haltung zeigen!“ soll mehr sein als eine Reihe von Veranstaltungen. Sie soll Mut machen, sich einzumischen, Vorurteilen entgegenzutreten und im Alltag Haltung zu zeigen – gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit sowie für Demokratie, Menschenrechte und Zivilcourage!

(Maximilian Annacker-Rieken und Stefanie Kamin)