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Sprachförderung und sprachsensibles Unterrichten

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.

Dieses Motto begleitet uns an unserer Schule jeden Tag. Sprachförderung und sprachsensibles Unterrichten sind zentrale Bestandteile unseres pädagogischen Konzepts. Sie sollen allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer Herkunft und ihren sprachlichen Voraussetzungen, einen erfolgreichen Bildungsweg und die aktive Teilhabe am Schulleben ermöglichen.

Was bedeutet Sprachförderung?

Sprachförderung umfasst gezielte Maßnahmen, um die sprachlichen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dies betrifft nicht nur Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, sondern auch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler, deren Sprachkompetenz weiter ausgebaut werden soll.

Unsere Maßnahmen der Sprachförderung

Sprachförderung umfasst gezielte Maßnahmen, um die sprachlichen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dies betrifft nicht nur Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, sondern auch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler, deren Sprachkompetenz weiter ausgebaut werden soll.

Förderung der Lesekompetenz:

  • Einrichtung von Klassenbibliotheken im Jahrgang 5 (hochwachsend)
  • Projekt: „Wir lesen den Albanikirchturm“ im Jahrgang 5 – Verlinkung zu Seite
  • Jährliche Teilnahme am Vorlesewettbewerb im Jahrgang 6 – Verlinkung
  • Projekte mit der Bibliothek im Minimax (Vorlesepausen etc.) – Verlinkung mit Bibliothek

Förderung der Rechtschreibkompetenz:

  • Diagnose des sprachlichen Unterstützungsbedarfs der Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5
  • Rechtschreibförder-AG: im Jahrgang 5 in Kooperation mit der Universität Göttingen
  • Rechtschreibförder-AG: im Jahrgang 6
  • Individuelle Rechtschreibförderung in den Jahrgängen 5/6 im Vertretungsunterricht mit Förderheften

Förderung der Schreibkompetenz:

  • Förder-AG für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe – je nach Bedarf
  • In Planung: gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11-13 zur Vorbereitung auf das Abitur (z. B. Umsetzung der Operatoren)

Sprachförderung der Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Nicht-Muttersprache außerhalb der Klassenunterrichts

  • DaZ-Unterricht: Für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache bieten wir je nach Sprachniveau speziellen DaZ-Unterricht an, der in kleinen Gruppen stattfindet.
  • Projekte wie der „Küchenführerschein“ ausschließlich für Sprachlernschülerinnen und Sprachlernschüler
  • Schreibförderung in Form einer Schreibwerkstatt

Sprachförderung der Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Nicht-Muttersprache innerhalb des regulären Unterrichts:

Sprachsensibles Unterrichten im Fachunterricht

Sprachsensibles Unterrichten bedeutet, dass Sprache nicht nur im Deutschunterricht gefördert wird, sondern in allen Fächern.

Unsere Lehrkräfte achten z. B. darauf:

  • Fachbegriffe und komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären,
  • genügend Raum für Nachfragen zu lassen,
  • Visualisierungen und einfache Sprache zu verwenden,
  • Scaffolds, Chunks und andere sprachliche Unterstützungshilfen einzusetzen.

In Klassenarbeiten erhalten die Schülerinnen und Schüler je nach Sprachniveau z. B. die Möglichkeit, mit einem Wörterbuch ihrer Muttersprache zu arbeiten, zusätzliche Bearbeitungszeit, mehrsprachige Operatorenlisten, Verständnishilfen etc.

Sprache ist der Schlüssel zur Welt

Wir verstehen Sprachförderung und sprachsensibles Unterrichten als gemeinsame Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft. Nur wenn Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten, können wir allen Kindern die besten Voraussetzungen für ihren Bildungsweg bieten.

Ansprechpartnerin für Sprachförderung und sprachsensibles Unterrichten am MPG

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an oder mailen Sie mir!

Kloeser, Melanie (Kls)

Darstellendes Spiel, Deutsch, Spanisch
Koordination Sprachförderung und sprachsensibles Unterrichten, Schulvorstand