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Erfolgreiche Teilnahme am Landesentscheid Jugend debattiert

Kompetenzen von Schulanfänger*innen hängen in Deutschland besonders stark von der sozialen Herkunft ab. Neben den Eltern hat aber auch der Staat einen Erziehungsauftrag — wie könnte er diesem nachkommen? Entwicklungsdifferenzen und Ungleichheiten zu reduzieren könnte durch frühe Kindergartenbesuche gelingen. Über dieses Thema und die damit einhergehende Frage nach einer Kindergartenpflicht haben Schüler*innen aus 16 Regionen in ganz Niedersachsen beim Landesentscheid von „Jugend debattiert“ im hannoverschen Landtag diskutiert. Für  Göttingen ist Maleen Finger Moldovan vom MPG an den Start gegangen. Gemeinsam mit der Zweitplatzierten Rahma Maehde aus Northeim hatte sie das Seminar für die Erst- und Zweitplatzierten besucht, Gesprächsfähigkeit, Rhetorik und die vertiefte Begründung der eigenen Position trainiert.

Das zweite Thema in Hannover war die kontroverse Frage, ob arbeitende Strafgefangene den gesetzlichen Mindestlohn erhalten sollten. Maleen hat unter den 32 Teilnehmenden der Sekundarstufe II mit ihren fundierten und anschaulichen Beiträgen einen hervorragenden 7. Platz erreicht und damit nur knapp den Einzug in das Finale um das Ticket zum Bundesentscheid nach Berlin verpasst — dahin kann es ja im nächsten Jahr immer noch gehen. Erst einmal aber einen herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung in diesem Jahr!

(Tina Lüers)