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Zweiländergiro

Bei deutlichen Minusgraden, aber zum Glück ohne die angekündigte Glätte, sind ein Dutzend RadlerInnen am Jahnstadion aufgebrochen. Der Wind sollte im Verlauf des Vormittages auf Süd drehen, also nach Süden raus. Schön geordnet ging es gegen den spürbaren Wind über Rosdorf nach Mengershausen, Volkerode, Drammetal nach Klein Schneen. Auf dem Weg dorthin haben sich wieder einige Racer Richtung Hügel verabschiedet. Weil es auch mit unserem jüngsten Rookie aus dem 7ten Jahrgang (!)  gut lief und die Temperaturen spürbar milder wurden, sind wir ab Klein Schneen den Spuren der 100 km langen Originalstrecke gefolgt und auch in die Hügel bis Mollenfelde gefahren. Unser Lohn waren Fans auf vier Hufen und eine Sonne, die genau am höchsten Punkt den Blick über die verschneite Hochebene verzauberte. Über das schon in Hessen gelegene Herrmannrode und Marzhausen erreichten wir auf rasanter Abfahrt wieder das Leinetal. Über Friedland ging es auf den Radweg an der B27 zurück nach Göttingen.

Die Rückfahrt war ein Genuss, weil es jetzt statt -3 +3 Grad angezeigt wurden und auch der Wind tat uns den Gefallen und kam nun wie angekündigt exakt von hinten! Klar, dass es nur zufriedene Gesichter gab. Als dann noch das Unterhaltungsprogramm spektakulär wurde, weil Kinder auf dem Acker Eishockey spielten, wurde das Grinsen breit und wieder haben wir 42 km locker geschafft!