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Zwei 2. Landespreise und ein 1. Landespreis im Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018

In der diesjährigen Landesrunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen gab es für das Göttinger Max-Planck-Gymnasium gleich drei Preise: Svenja Horn und Elisa Gancitano (beide 9e1, beide Englisch) haben jeweils einen zweiten Preis erzielt, Sebastian Techert-Schmatz (10L, Latein) einen ersten Platz. Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag im Gymnasium Groß Ilsede (Landkreis Peine) statt. Svenja und Elisa nahmen teil, Sebastian war aufgrund einer Klassenfahrt verhindert.

In ganz Niedersachsen haben sich insgesamt 826 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der schriftlichen Arbeit Mitte Januar gestellt und einen kurzen Vortrag als Film abgeliefert. Im Gruppenwettbewerb sind 51 Teams angetreten. Rahmenthemen waren Kalifornien (Englisch), die Atlantikküste (Französisch), Mallorca (Spanisch) und die Vielfalt der Religionen in der antiken Welt (Latein). Die gestellten Aufgaben waren dabei weit über das unterrichtliche Niveau hinausgegangen. Neben Hör- und Leseverstehen sowie kreativem Schreiben waren auch gute Kenntnisse zur Grammatik sowie zur Landeskunde und zur Kultur gefragt.

Bis zu 90 Prozent der erreichbaren Punkte erzielten einen 1. Preis, bis zu 85 Prozent einen zweiten und bis zu 75 Prozent einen dritten Preis. Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit bis zu 65 Prozent erhielten einen Anerkennungspreis; die Urkunden wurden mit der Post verschickt. Für alle übrigen gab es eine Teilnahmeurkunde.

 In Groß Ilsede wurden 27 Preise verliehen: Bücher, Geldpreise und zwei Urkunden (je eine vom Bundeswettbewerb Fremdsprachen und vom Land Niedersachsen). Es wurden vierzehn 3. Preise (größtenteils für Englisch, einige für Spanisch), neun 2. Preise (für Englisch, Französisch, Spanisch und Latein) und vier 1. Preise (jeweils zwei für Englisch und Latein) verliehen. Unsere Preisträgerinnen Svenja und Elisa wurden fälschlicherweise für dritte Preise auf die Bühne gebeten. Danach war die Überraschung groß, dass es sich tatsächlich um 2. Preise mit dem entsprechenden Geldbetrag handelte. Sebastian hat sich zusätzlich zum 1. Preis zusammen mit etwa 70 anderen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 aus ganz Deutschland für die Bundesrunde qualifiziert, die im Herbst in Meißen (Sachsen) im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltung durchgeführt werden wird.

Ein besonderer Dank geht an Frau Stieg, die die Durchführung des Wettbewerbs an der Schule maßgeblich organisiert und durch ihren engagierten Unterricht die beiden Schülerinnen motiviert hat. Sebastians Lateinlehrerin Frau Pape-Werlich, die seit diesem Halbjahr erstmals „Latein für Helle Köpfe“ anbietet, sei sehr herzlich für ihre Unterstützung gedankt.

Es sei hervorgehoben, dass Göttingen trotz seiner hohen Dichte an Gymnasien nur durch unsere Schule vertreten war, dafür aber gleich mit über zehn Prozent der Preise. Von Elternseite wurde anerkannt, dass das Max-Planck-Gymnasium bei den Schülerwettbewerben besonders breit aufgestellt ist.

Wir sollten das als Ansporn nehmen, weiterhin Schülerinnen und Schüler durch einen begeisternden Unterricht zur Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen zu bewegen.

Elisa und Svenja werden jedenfalls ganz sicher auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.