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Unsere Studienfahrt nach Norwegen

Göttingen, Stadthalle. Am Sonntag den 24.09. um 2:45 Uhr haben wir, der Leistungskurs Chemie des zwölften Jahrgangs, uns an der Stadthalle getroffen und sind verschlafen, oder teilweise auch scheinbar schlafend, in unseren Bus Richtung Berlin eingestiegen. In Berlin angekommen ging es natürlich direkt zum Flughafen. Dort haben wir noch kurz ein kleines Frühstück eingelegt, bevor es durch 'Check-In' und 'Security Control' zum Gate und somit zum Flieger gehen sollte. In Norwegen angekommen ging es mit Bus, Fähre und einem weiteren Bus zu einer kleinen norwegischen Berghütte, von der aus wir am Nachmittag auch noch paddeln gegangen sind. Abends haben wir mitgebrachte Nudeln mit Soße gekocht und sind, wie man wohl gut verstehen kann, erschöpft in unsere Betten gesunken.

Nächster Morgen, halb 8 Frühstück. Abgesehen davon, dass wir saure mit normaler Milch verwechselt hatten, war es ein guter Start in den Tag. Schließlich stand die von vielen erwartete Wanderung zum Preikestolen auf dem Programm. 'Also rein in die Wanderschuhe und los gehts'. Auf dem Weg über 600 Höhenmeter entstanden unzählige Bilder, die aber nur einen Hauch der atemberaubenden Eindrücke wiedergeben können. Oben angekommen sahen wir ihn dann, den Preikestolen: Ein großer Steinvorsprung, der in 604 m Höhe mehr als 20 Meter weit über den Lysefjord ragt.

Für uns auch unvorstellbar war, dass wir auf dem gesamten Weg keine einzige Sicherung oder Absperrung gesehen haben. So durfte man sich keinen falschen Schritt erlauben.

Am Nachmittag, wieder im Tal angekommen, fuhren wir dann in die Stadt Stavanger, unser nächstes Reiseziel. Von der Herberge aus, die direkt neben, beziehungsweise in einem Krankenhaus lag, haben wir die nächsten Tage die Stadt unsicher gemacht.

Am Dienstag startete dann der “chemische Teil“ des Programmes: Wir besichtigten das städtische Erdölmuseum, das für uns wesentlich interessanter und vor allem ansprechender war, als von vielen vermutet. Denn Stavanger ist die Ölstadt Norwegens und somit auch repräsentativ für den Aufschwung seit der Entdeckung der norwegischen Öl-Vorkommen. Für den Nachmittag hatten einige von uns im Vorhinein eine Stadtführung geplant und organisiert, so lernten wir Alt- und Neustadt in all ihren Facetten kennen.

Werwolf, so lautet das Stichwort des Abends.

Mittwoch, der letzte volle Tag. Es ging weiter in unserem Chemie-Programm. Wir waren bei der Wintershall (eine Tochter-Firma von BASF) und haben einen eigens für uns erstellten, sehr informativen Vortrag zu den Themen “das Unternehmen Wintershall“, “Chemie in Öl und Gas“und “Fracking“ gehört. Wir waren nach dem herzlichen Empfang besonders beeindruckt von dem großen Aufwand, der für uns betrieben wurde. Ein reichhaltiges sowie leckeres Mittagessen gab's gleich obendrein. Nun begann der erste richtig freie Nachmittag, und so haben wir in kleinen Gruppen einfach das getan, was uns in den Sinn kam: Souvenirs einkaufen, in der Stadt bummeln, Kaffee trinken und allgemein beginnen, sich auf das baldige Ende der Kursfahrt einzustellen.

Abends haben wir noch einmal die Gelegenheit genutzt, um bei “Nachtspaziergängen“ die beleuchtete Stadt ein letztes Mal zu genießen.

Donnerstag, 6 Uhr Frühstück. Das bedeutete für viele einen ähnlich müden Zustand wie am Sonntag, aber wir haben ohne Probleme und Verzögerungen Bus und Flieger erreicht. Nachdem wir uns dann in Berlin am Flughafen für den Transport einer verletzten Mitschülerin einen Gepäckwagen besorgt hatten, ging es los zum Hauptbahnhof. Dort hatten wir fast 2 Stunden Umsteigezeit, die wurde dann in ein kurzes Kulturprogramm investiert, sodass wir beim Reichstag und dem Brandenburger Tor vorbeischauen konnten. Um 16 Uhr waren wir dann letztendlich im Zug Richtung Göttingen. Am heimischen Bahnhof haben wir uns nach einem letzten Gruppenfoto herzlich voneinander verabschiedet, uns auf das finale Stück Nachhauseweg begeben und somit unsere Kursfahrt ein gelungenes Ende finden lassen.

Riesengroßer Dank gilt unserer Tutorin und Kursfahrt-Organisatorin Frau Göbel, sowie unserem Reisebegleiter Herrn Stumpf.