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Unsere Kursfahrt an den Gardasee

Nun war es doch noch so weit, die ersehnte Kursfahrt stand an. Gemeinsam mit dem Erdkunde- und Mathetutorium ging es vom 21. bis zum 26. September nach Norditalien, an den Gardasee. Untergebracht waren wir in Appartements, wo jede Wohngruppe sich tagtäglich von früh bis spätabends selbst zu versorgen hatte. Nachdem eifrig geplant wurde, wie die Speisekarte im Optimalfall aussehen soll, ging es auch schon im Bus Richtung Riva del Garda. Nach einer ca. 12 ½ Stunden langen Fahrt vorbei an der Allianz Arena in München, dem Passieren des Brenners und den endlosen Weinreben am Berghang, kamen wir pünktlich um 18:30 Uhr an unserer Unterkunft an.

Direkt am nächsten Tag ging unser Programm auch schon los. Als erster Punkt war der Klettersteig schon mal ein beeindruckender Einstieg in unsere Kursfahrt. Einige Mitschüler von mir waren richtig in ihrem Element und zählten das Klettern hinterher zu ihren Favoriten. Wie fast jeden Nachmittag hatten wir anschließend Freizeit die erst einmal dem Einkaufen gewidmet wurde.

Tags darauf fuhren wir mit allen drei Tutorien in die 90 km entfernte Stadt Verona wo wir durch eine zweistündige Stadtführung einige schöne und berühmte Plätze, wie den Balkon von Julia (Romeo und Julia), zu Gesicht bekamen.

Am Donnerstag, den 24. September, stand für uns ‚Sportler‘ ein richtiger Sporttag an. Am Vormittag waren wir im Nachbarort Torbole und lernten das Windsurfen oder bauten unsere Fähigkeiten auf dem Surfbrett weiter aus. Da der Wind oftmals nicht die gewünschte Stärke erreichte und daher das richtige Windsurfen nicht immer möglich war, wurde das Surfen als Aufwärmen für den nächsten Programmpunkt genutzt: Canyoning! Das war für fast alle der am meisten mit Spannung erwartete Ausflug auf unserer Fahrt. Das Canyoning an sich war dann einfach eine sehr, sehr schöne Aktion. Ob das Abseilen im Wasserfall, das Runterrutschen eines Wasserfalls oder der finale Sprung aus 4 m Höhe, es war von allem was dabei! Eindrucksvoll schön!

Am Morgen unserer Abfahrt ging es dann bei schönstem Wetter mit den Mountainbikes die Strada del Ponale hoch. Ein Wander- und Mountainbikeweg direkt an den Klippen, welcher auf 6 km 450 Höhenmeter machte und uns in ein kleines Dorf führte. Das Hoch und vor allem Runterfahren, die ganze Tour, war DAS Highlight der Kursfahrt.

Im Nachhinein blicken wir auf eine unvergessliche Kursfahrt zurück, in der vor allem der Klettersteig und die Mountainbiketour, dicht gefolgt vom Canyoning, die TOP-Events waren.