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Turmfalken-Horst oder Tauben-Nest?!?

Der Falkner der Falknerei vom "Berg-Wildpark Meißner" im hess. Germerode wusste zu berichten, dass die Unsicherheit über die Darsteller unserer Piep-Show wahrscheinlich mit den Witterungsverhältnissen in diesem Winter zu tun hat. In strengeren Wintern verlässt das Brutpaar den Horst, um am Mittelmeer zu überwintern. Ist das Nahrungsangebot knapp, wie in diesem Winter, dann sterben bis zur Brut maximal 70 % der Tiere.

Es kann nun also gut sein, dass unserem Falken (andere Gefiederfarbe am Kopf) die Partnerin gestorben ist. Jetzt muss er eine neue suchen, doch auch davon gibt es z.Zt. nicht so viele. So lange aber noch nicht mindestens 4-5 Eier im Horst liegen, wird mit der Brut und damit mit längeren Aufenthalten im Horst, nicht zu rechnen sein. Wir brauchen auch nicht auf den "Nestbau" zu warten, denn Turmfalken legen die Eier auf nackten Untergrund.

Das (Infrarot-) Licht und die Kamera stören den Falken laut Aussage des Experten übrigens nicht. Der ab und an auftauchende nächtliche Farbwechsel (manche Nächte grau, andere rot) hat wahrscheinlich mit einem fehlerhaften Weißabgleich der Kamera zu tun. Die Kamera besitzt nämlich nur Infrarot-Lichtquellen, die die Falken nicht wahrnehmen können.