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Teuer, aber beliebt? – Der Göttinger Weihnachtsmarkt

Am 19.12.2016 machten wir, 14 Schüler und Schülerinnen des Erdkunde EAs, uns zum Göttinger Weihnachtsmarkt auf, um dort eine Umfrage zur Attraktivität des Weihnachtsmarktes durchzuführen.

In Kleingruppen haben wir sowohl die Besucher, als auch die Standbesitzer befragt:

Zunächst richteten sich unsere Fragen an die Standbesitzer. Wir wollten in Erfahrung bringen, wie viele Jahre sich der jeweilige Stand bereits auf dem Weihnachtsmarkt befindet. Circa 60% der befragten Besitzer gaben an, dass sie schon zwischen zwei und zehn Jahren dort zu finden seien. Erstaunt haben wir erfahren, dass ein Stand sich bereits seit 41 Jahren auf dem Weihnachtsmarkt halten kann. Außerdem gaben 71,4% an, mit den Besucherzahlen zufrieden zu sein, obwohl über 85% der Standbesitzer meinten, dass die Besucherzahlen abgenommen hätten bzw. gleich geblieben seien. Diese dennoch bestehende Zufriedenheit der Standbesitzer könnte auf größtenteils gestiegene Preise zurückzuführen sein, welche trotz der sinkenden Besucherzahlen zu einem ähnlichen Profit wie im Vergleich zu den Vorjahren geführt haben könnte. Meist genannte Gründe für diese Entwicklung der Preise waren Preissteigerung beim Einkauf, sowie gestiegene Personalkosten.

Weiterhin befassten wir uns mit den Weihnachtsmarktbesuchern. Es ergab sich, dass über 60% der Kunden aus Göttingen und Umgebung stammen. Dabei besuchten sie am häufigsten die Stände, an denen Essen und Trinken verkauft wurde. Die Souvenirläden wurden mit unter 30% nur rar besucht. Knapp 70% der Befragten gaben an durchschnittlich 10-20 € pro Weihnachtsmarktbesuch auszugeben, die erhöhten Preise waren dabei jedoch nicht hinderlich, nur 30% sagten, dass die Preiserhöhungen schlichtweg zu teuer seien.

Abschließend ließen wir den Tag mit netten Gesprächen, Bratwurst und Kakao wohlig ausklingen.