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Landessieg bei Jugend forscht 2021

Diese Woche haben mein Bruder und ich am Landeswettbewerb Jugend forscht teilgenommen. Das war eine große Herausforderung, da wir uns beim Regionalwettbewerb hierfür schon qualifizieren mussten.

 

In unserem Projekt „Sonnenschutzmittel aus Blütenpollen“ ging es darum, eine wirksame Sonnencreme aus Pollen herzustellen. Gängige Sonnencremes schaden nämlich den Korallen im Meer und sind auch gesundheitlich umstritten. Wir wollten also aus Naturstoffen eine ähnlich wirksame Creme herstellen und sind dabei auf die Flavonoide gestoßen. Das sind pflanzliche Farbstoffe, die genauso wie Sonnenschutzmittel das UV-Licht absorbieren können und so die Pflanzen vorm Sonnenbrand schützen. 

Gerade in Pollen sind diese Farbstoffe besonders stark konzentriert vorhanden. Eine Sonnencreme aus Blütenpollen müsste also, so dachten wir uns, auch bei uns Menschen den Sonnenbrand verhindern. Unsere fertige Sonnencreme haben wir dann spektrophotometrisch untersucht und an Pflanzenblättern und einmalig an der Haut getestet. Durch diese Tests haben wir herausgefunden, dass unsere Sonnencreme aus Blütenpollen sehr wirksam ist.

 

 

Sehr gespannt sind wir dann in die Einführungsveranstaltungen gestartet, die dieses Jahr wegen Corona per Video stattgefunden haben. Die Gespräche mit drei verschiedenen Fachjurys fanden ebenfalls über eine Videokonferenz statt, was aber kein großes Problem war. Mit einem kurzen Vortrag und anschließender Fragestunde konnten wir unser Projekt vorstellen und die Jurys überzeugen. 

Außerdem gab es noch verschiedene Angebote zum Kennenlernen der anderen Projekte oder zum kurzen Feedback der Teilnehmer an den Wettbewerb. Einen Tag später wurden dann in der sogenannten „Feierstunde“ die Ergebnisse und Preise verkündet. Wir haben uns sehr gefreut, denn in unserer Kategorie „Biologie“ haben wir den ersten Preis gemacht und dürfen jetzt am Bundeswettbewerb teilnehmen. Das ist eine sehr große Chance und eine tolle Möglichkeit, um andere Projekte kennenzulernen! Auf jeden Fall sind wir gespannt und freuen uns auf die nächste Runde.

Link zum Zeitungsartikel:

Anna Dobbelstein