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Exkursion nach Berlin

Die vom Berliner Bildhauer Georg Kolbe (1877-1947) geschaffene Bronzeplastik „Tänzer Nijinsky“ von 1919 gehört zu den Vorgaben für das Zentralabitur Kunst 2018. Grund für den Leistungskurs 11 von Frau Lüers, eine Exkursion nach Berlin zu unternehmen, wo die Plastik im Georg-Kolbe-Museum zu sehen ist. Nach der Fahrt mit dem ICE und der S-Bahn erreichten wir das ehemalige Atelierhaus des in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts erfolgreichen deutschen Bildhauers in der Sensburger Allee in Berlin-Westend. In charakteristischer Ziegelbauweise liegen die von Licht durchfluteten Räume und der Skulpturengarten inmitten von Kiefern und Laubbäumen. Von außen kaum als Museum auszumachen, beherbergt es Zeichnungen und Plastiken, derzeit sind zudem 40 Portraitbüsten von beispielsweise Friedrich Ebert, Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, dem Chirurgen Ferdinand Sauerbruch, Harry Graf Kessler, dem Kunsthändler Paul Cassirer oder der Schriftstellerin und Pazifistin Annette Kolb zu sehen. Ein Workshop brachte uns das Phänomen des Festhaltens von Bewegung, von Tanz in einer Skulptur näher und außerdem mit Tänzer Ninjinski in Berührung.
Von dort ging es zum Bode-Museum auf der Museumsinsel. Hier betrachteten wir Skulpturen vom 13. bis 18. Jahrhundert im Vergleich. Auf diese Weise wurde anschaulich das kunstgeschichtliche Wissen und das Thema Plastik, aber auch das der Bewegung erweitert. Es zeigte sich deutlich, wie unterschiedlich man ähnliche Themen darstellen kann, Körperhaltung, Kleidung und Faltenwurf waren sehr unterschiedlich und man konnte die Skulpturen so jeweils einer Epoche zuordnen. Abschließend lässt sich sagen, dass die Fahrt nach Berlin für jeden abwechslungsreich war und dass sie neue Informationen im Bereich von Kunst, insbesondere in Bezug auf die Bewegung des Menschen, gegeben hat.