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Ein 1. Landespreis für Sebastian im Bundeswettbewerb Fremdsprachen

In der diesjährigen Landesrunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen hat Sebastian Techert-Schmatz aus der Klasse 9L einen ersten Preis erhalten. Er hat sich damit zusammen mit etwa 70 anderen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 aus

ganz Deutschland für die Bundesrunde qualifiziert, die im Herbst in Baden-Württemberg im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltung durchgeführt werden wird. Die feierliche Preisverleihung fand am Dienstag im Uslarer Gymnasium statt, das in diesem Jahr besonders viele Preisträger hervorgebracht hat.

Sebastian hat in der lateinischen Sprache am Wettbewerb teilgenommen. Er musste seine Fähigkeiten in einer mehrstündigen Klausur zeigen und dabei u. a. einen Text übersetzen, eine Audiodatei mit einem gesprochenen Text aufnehmen, sein Hörverstehen testen lassen, grammatikalische Probleme bearbeiten und sein Wissen zum Thema „Griechenland und Rom“ unter Beweis stellen. Die Aufgaben gingen dabei weit über das unterrichtliche Niveau hinaus.

Einen ersten Preis bekommt man ab 90 % der erreichbaren Punkte, einen zweiten ab 85 %, einen dritten ab 75 %. Insgesamt haben in Niedersachsen 577 Schülerinnen und Schüler am Einzelwettbewerb teilgenommen, im Regierungsbezirk Braunschweig waren es 80. Es gab zwei erste Preise, der andere wurde in der Sprache Englisch vergeben. Englisch war neben Spanisch am stärksten vertreten. Französisch scheint inzwischen nur noch einen Nischenposition einzunehmen. Lateinisch hingegen ist definitiv nicht tot, was man auch daran erkennt, dass ein erster Landespreis in der Gruppenwertung (ein separater Wettbewerb) an ein Team ging, dass einen Film auf Lateinisch gedreht hat. Es sei festgestellt, dass die Mädchen anteilsmäßig deutlich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen dominieren.

Die Schulgemeinschaft wünscht Sebastian viel Erfolg für die Bundesrunde im Herbst. Ein besonderer Dank geht an die Fachgruppe Latein, die die Durchführung organisiert hat, an Sebastians Lateinlehrerinnen Frau Klischka und Frau Gierth sowie an Frau H. Kulle.

Es ist erstaunlich, dass Göttingen trotz seiner hohen Dichte an Gymnasien nur mit einem Preis vertreten ist. Wir sollten das zum Anlass nehmen, weitere Schülerinnen und Schüler durch einen begeisternden Unterricht zur Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen, auch in den modernen Sprachen, zu bewegen!