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Die Jazzband-AG spielt den Coronablues

Gemeinsam Musik machen in der Pandemie – geht das?

In der Pandemie wurde die Jazzband-AG vor großen Problemen gestellt. Während wir bis November noch mit mehreren Metern Abstand, viel Lüften und anderen Sicherheitsvorkehrungen in der Aula proben durften, hat die Landesschulbehörde später das gemeinsame Musizieren mit Blasinstrumenten gänzlich untersagt. In mehreren Treffen haben wir überlegt: Wie kann es mit unserer AG weitergehen und wie können wir die gemeinsame Zeit sogar sinnvoll nutzen?

Herausgekommen ist die Idee, das Repertoire der Band digital aufzunehmen. Anfangen wollten wir mit einem unserer älteren Stücke: Den berühmten „Basin Street Blues“ aus dem Jahr 1928. Für die Aufnahmen treffen wir uns in wöchentlichen Videokonferenzen, in denen wir die Noten gemeinsam besprechen und die Stimmen verteilen. Dann nimmt jeder für sich alleine zu Hause seine Stimme auf, die anschließend alle übereinander gelegt werden.

Nach viel Feedback, kleinen Einzelproben, Schnitten und Anpassungen entsteht so eine gelungene Gesamtaufnahme, die fast so klingt, als hätten wir gemeinsam auf einer Bühne musiziert. Diese neue Form der AG macht uns so viel Spaß, dass wir bereits dabei sind, noch mehr Stücke aufzunehmen. Wir freuen uns sehr, trotz der vielen Einschränkungen, so unserer gemeinsamen Leidenschaft nachkommen zu können.

Ein erstes Ergebnis könnt ihr euch hier anhören:

Wer ein Instrument spielt und Lust hat, seine Zeit im Homelearning mit etwas Musik zu verschönern, kann gerne bei uns mitmachen. Meldet euch dafür bei Gordon Prager, dem Leiter der Jazzband-AG. (gordon.prager@mpgg.de)

 

Text: Klara Schöbel

Bild: Anna Horsch