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Der Mathe-Tutorenkurs auf Studienfahrt in Verona und Venedig

Am Sonntagabend nach der Bundestagswahl stiegen wir, der Mathe-EA-Kurs von Herrn Schmatz in Begleitung von Frau Becker, in unseren Reisebus ein, der uns nach Italien bringen sollte. Schon am Morgen waren wir in Österreich und nach der Fahrt über den Brenner kamen wir bereits am Mittag in Dro an, einem kleinen malerischen Städtchen im Tale Flusses Sarka, etwa 10 km nördlich vom Ufer des Gardasees entfernt. Unser Hotel mit Pool, den wir auch ausgiebig nutzten, lag am Fuße eines Gebirgszugs direkt am Flussufer. Gleich nach der Ankunft wanderten wir los durch eine beeindruckende Landschaft, staunten über die Schönheiten der Natur wie über die üppig gedeihende Landwirtschaft und deren wohlschmeckende Produkte (Äpfel, Trauben, Feigen, leider zu saure Kiwis). Nachdem wir uns im Supermarkt mit allem Notwendigen eingedeckt hatten, saßen wir wie auch an den folgenden Abenden in geselliger Runde auf der Terrasse des Hotels zusammen und hatten dabei sehr viel Spaß. Am Dienstag stand eine ganztägige Exkursion nach Verona auf dem Programm, die wir bereits in Göttingen detailliert vorbereitet hatten. Unser kompetenter „Führer“ Jonas zeigte uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, vor allem die Arena, nach dem Kolosseum in Rom das zweitgrößte Bauwerk seiner Art, das uns sehr beeindruckte. Wir besuchten das „Haus der Julia“ mit dem sagenumwobenen Balkon, den man für Touristen installierte, weil Shakespeares berühmtes Drama in Verona spielt. Neben der Arena konnten wir noch weitere Baudenkmale aus römischer Zeit bestaunen. Das schöne Wetter ließ das Flair dieser einzigartigen und geschichtsträchtigen Stadt ganz besonders auf uns wirken. Am Mittwoch fuhren wir dann weiter nach Osten Richtung Adria. Unser Ziel war Venedig, eines der bedeutendsten touristischen Ziele in Europa, wenn nicht weltweit überhaupt. Nachdem wir mit dem Bus über den Damm an den Rand der Altstadt gefahren waren, gelangten wir bei wolkenlosem, blauen Himmel unter der fachkundigen Führung Leanders schnell ins Zentrum, das von gefühlt hunderten engeren und breiteren Kanälen durchzogen ist, über die ebenso viele Brücken führen. Viele große und kleine Plätze, prächtige und schlichte Kirchen, Paläste und schmale, aber schmucke Häuser riefen den Eindruck hervor, in einem märchenhaften Labyrinth gelandet zu sein, das man schon von Bildern und aus Filmen zu kennen meinte. Tatsächlich aber einmal da zu sein, das war ein ganz anderes Erlebnis! Wir fuhren in einer Gondel auf dem Canal Grande. Der Höhepunkt war der Besuch des von Touristen gefluteten Markusplatzes, des innen mit reichen goldenen Mosaiken verzierten, im byzantinischen Stil errichteten Markusdoms und des Dogenpalastes. Auch die berühmte Rialto-Brücke haben wir nicht ausgelassen. Überwältigt von den Eindrücken kamen wir wieder in Dro an, um gleich am nächsten Morgen nach dem Packen noch zu einer 20 km langen Wanderung zu starten. Über die Stadt Arco gelangten wir nach Riva del Garda, wo wir am Strand am Nordufer des Gardasees baden konnten. Über Torbole führte uns der Weg nach dem etwas höhergelegenen Nago, zu welchem wir in den letzten zwanzig Minuten der Wanderung noch gute 150 Höhenmeter bewältigten, die sich aber für den unglaublich fantastischen Ausblick über den Gardasee und seine umliegenden Berge definitiv gelohnt hatten. Dort nahm uns der Bus auf, der uns am frühen Freitagmorgen schon wieder wohlbehalten am MPG absetzte. Wir werden uns gerne an diese schöne Fahrt erinnern, nicht nur wegen der vielen neuen Eindrücke, sondern auch wegen der guten und harmonischen Gemeinschaft in unserem kleinen, aber feinen Mathe EA-Kurs!