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Das MPG unterstützt Familien in Nepal

Wir denken in der Corona-Krise vor allem an unsere Probleme, in den ärmeren Ländern führt sie jedoch zu viel schlimmeren Zuständen, zum Beispiel in Nepal. Das MPG unterstützt schon seit Längerem über die Organisation Namaste-kids Kinder in den einsamen Bergregionen des Himalaya, einige Klassen haben Patenschaften übernommen und wir haben den Aufbau von Schulen unterstützt. Aktuell ist die Lage in Nepal wegen einer monatelangen Ausgangssperre katastrophal geworden. Viele Menschen sind von Hunger bedroht, wie uns Alexander Huppert von Namaste-kids, der auch schon öfter bei uns in der Schule war, mitteilte. Das Lehrerkollegium spendete 2.000,– EUR für dringend benötigte Lebensmittel, die Namaste-kids jetzt an 140 Familien in den Bergregionen Nepals verteilt – Hilfe, die direkt ankommt. In einem weiteren Projekt werden sog. „Health Posts“ unterstützt, kleine, abseits gelegene medizinische Einrichtungen für jene Menschen, die kein Krankenhaus erreichen können. Auch das lindert akut die Not. Wer spenden möchte, der kann dies (unter dem Stichwort „MPG Akut-Hilfe Corona“) über die Homepage von Namaste-kids tun. Dort finden sich auch weitere Informationen.

Alexander Huppert von Namaste-kids hat uns geschrieben: „Ich möchte mich nochmals sehr bedanken bei allen, die uns in irgendeiner Form dabei helfen, hier die Not der Menschen lindern zu können. Wir erwarten morgen im Laufe des Tages die Pässe, die wir benötigen, um dort hinzugelangen. Diese müssen jedesmal neu beantragt werden. Da wir bereits eine Ausnahmegenehmigung erhalten haben, ist dies eine Formalität, aber eine notwendige auf die wir warten müssen. Das bedeutet, dass wir Morgen Abend oder Mittwoch sehr früh morgens aufbrechen. Wir benötigen einen Truck, da wir insgesamt über 5 Tonnen Hilfsgüter dabei haben. Hier ist bereits alles organisiert und startklar. Wir haben heute auch noch eine große finanzielle Unterstützung von 1.500 Euro für den 2. Teil der Projekte, die medizinische Versorgung der Health Posts erhalten, so dass wir versuchen die Projekte auch zeitlich zu kombinieren. Es sind allerdings sehr unterschiedliche Regionen und die Wege in Nepal sind beschwerlich. Deshalb werden wir sicher eine Woche unterwegs sein."