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Abschlussveranstaltung des Schreibwettbewerbs der 8. Klassen im Literarischen Zentrum

Schreibwettbewerb der 8. Klassen 2016: Abschlussveranstaltung im Literarischen Zentrum am Donnerstag, dem 12.5.16

Zwischen dem Titel „Adrenalin“, dem Thema „Heimat“ oder dem Schlusssatz „… und das ist meine Geschichte“ konnten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen in diesem Jahr beim Schreibwettbewerb wählen. Es wurden zahlreiche bemerkenswerte Beiträge zu den Vorgaben eingereicht, sodass aus jeder Kategorie ein Sieger-Text hervorging.

Den ersten Platz belegte Andreas Dobbelstein mit seiner Erzählung „Adrenalin – Eine Bergtour mit Folgen“. Drei befreundete Physik-Studenten suchen das Abenteuer, tüfteln eine besonders riskante Klettertour im Karwendel-Gebirge aus und machen sich bei ungünstiger Wetterlage auf den Weg. Der Ich-Erzähler findet sich gleich zu Beginn der Geschichte in einer lebensbedrohlichen Situation wieder, die nicht nur sein Selbstbild ins Wanken bringt, sondern auch die Beziehung zu den Freunden als Täuschung entlarvt. Der zugleich reflexive wie spannende Text lässt nicht nur den Adrenalin-Spiegel des Protagonisten steigen.

Jonas Margraf wählte mit seiner Geschichte „Der letzte Mensch“ ein völlig anderes Genre: Eine Gruppe Außerirdischer überfällt die Erde und vernichtet die gesamte Menschheit – bis auf einen, den letzten Menschen. Ihn, der es mit Glück und Geschick schafft, die gefährlichen Rathraks eine Weile auszutricksen, verschonen sie schließlich – jedoch nicht etwa aus Mitgefühl, sondern dem Vorbild der Menschen folgend. Auch die Menschen löschten durch die Ausbeutung der Erde eine Spezies nach der anderen aus und ließen einige Wenige immer nur deshalb am Leben, um sich einreden zu können, diese Heimatlosen gerettet zu haben.

Lukas Schöbels Beitrag „Die Nacht der Werwölfe“ schließlich nahm die Zuhörer mit in den finsteren Schratwald, in dem seit geraumer Zeit Werwölfe ihr Unwesen treiben. Ausgestattet mit einer Armbrust, Silbermunition und rätselhaften roten Kügelchen will der selbst ernannte Werwolf-Jäger Luid dem grausamen Tun der Bestien ein Ende bereiten. Aber auch dieser Held muss einsehen, dass die Sehnsucht nach Abenteuern und das Abenteuer selbst sich mitunter als ganz verschiedene Dinge entpuppen. Naiv und tollpatschig wie er ist, steckt Luid bald im größten Schlamassel. Er schafft es jedoch durch seinen Mut und eine plötzliche Eingebung, sich und die bedrohten Dorfbewohner zu retten.

Herzlichen Dank den Autoren, dem aufmerksamen Publikum, Herrn Dr. Schimpf und besonders dem Literarischen Zentrum – namentlich Madita Oeming, Jasmin Büttner und Gesa Husemann – für die Gastlichkeit und den wunderbaren Rahmen!