Prävention

KINDER / JUGENDLICHE STARK MACHEN:
PRÄVENTIONSARBEIT AN DER SCHULE

„Die Vermittlung von sozialen Kompetenzen ist das wirkungsvollste Instrument zur Verminderung jugendlichen Problemverhaltens. Sie wirkt gegen Versagen in der Schule, Jugendkriminalität, Gewaltbereitschaft und Missbrauch von Suchtmitteln.“ (Klaus Hurrelmann, Universität Bielefeld)

Unser Hauptziel ist Aufbau und Erhaltung eines Schulklimas, das von gegenseitiger Toleranz und einem respektvollen Umgang aller an Schule beteiligten Personengruppen geprägt ist.

Wenn wir Schule nicht nur als einen Ort der Wissensvermittlung sehen, sondern als „Haus des Lernens und der gemeinsamen Begegnung“, dann hat das Konsequenzen für die pädagogischen und curricularen Zielsetzungen. Die Stärkung der Kinder und Jugendlichen als Person und die Förderung ihrer Entwicklung zu einer eigenständigen, selbstbewussten Persönlichkeit muss in den Lehrplan einbezogen werden.

Präventionsarbeit ist daher ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts: Nur wenn ein positives Lernklima herrscht, kann  erfolgreich und mit Freude gelernt werden.

Im zentralen Bereich der Primärprävention werden folgende Schwerpunkte (Aspekte / Bereiche) gesetzt:

• die Stärkung der Persönlichkeit durch den Aufbau personaler und sozialer Kompetenzen (Aufbau- und Ausbau des Selbstbewusstseins, des Selbstwertgefühls und der Eigenverantwortlicheit),
• die Stärkung des Normenbewusstseins,
• das Ausbilden konstruktiver und gewaltfreier Problem- und Konfliktlösungsfähigkeit,
• das Wecken von Verantwortungsbewusstsein für gefährdete Kinder und Jugendliche,
• das bewusstere Gestalten gemeinschaftlichen Zusammenlebens.

Der Erwerb und die Förderung dieser Kompetenzen erfordert auf Dauer und Nachhaltigkeit angelegte Programme während der gesamten Schullaufbahn, besonders in der Sekundarstufe I.

Ergänzt werden die Angebote im Bereich der Primärprävention durch Unterrichtsprojekte und -einheiten, Unterrichtsgänge oder Veranstaltung mit externen Experten in den Bereichen Suchtprävention und Medienkompetenz.

Ein weiterer wichtiger Grundsatz der Präventionsarbeit unserer Schule ist es, an so vielen Stellen wie möglich die Eltern einzubeziehen. Dies geschieht durch Informationsschreiben, auf themenorientierten Elternabenden und zentralen schulischen Informationsveranstaltungen mit Experten.

Eine Übersicht über bereits im Präventionscurriculum verankerte Angebote (nach Jahrgängen geordnet) zeigt die pdf-Datei (s.u.).

Das Präventionscurriculum, das auch Präventionsarbeit aus dem Fachunterricht und Schwerpunkte bei der Elternarbeit enthält, kann bei der Vorsitzenden des Präventionsausschusses eingesehen werden.

Präventionsausschuss am MPG

Der Präventionsausschuss setzt sich zur Zeit aus folgenden Personen zusammen:

als Elternvertreterinnen: Frau Buße-Renault und Frau Feindt

als Schülervertreter: Jan-Lukas Harbeke Q2, Elia Arthur Wirth 8e3, Janna Höß 8e3;

als Lehrervertreter/innen: Frau Jany, Frau Klischka (Vorsitzende), Frau Küster, Frau Lüers.