Beratung

Gibt es Schwierigkeiten im schulischen oder in der Familie? Wir bieten Hilfe an bei Lern- und Konzentrationsproblemen oder bei persönlichen Schwierigkeiten an. Alle Gespräche sind vertraulich.

Beratungszeiten

Die Beratungsstunden erfolgen in den Beratungszeiten, die im Aushang und unten als pdf-Datei zu finden sind. Natürlich können auch Gesprächstermine vereinbart werden. Die Telefonnummern von Herrn Vehring und Frau Klischka  sind erhältlich über das Sekretariat des MPG’s. Der Beratungstermin soll möglichst zeitnah erfolgen.

Ort der Beratung

Das Beratungsgespräch findet in der Regel im Beratungsraum Haus A (3. Stock in der Nähe des Musikraumes) bzw. im Haus C im Besprechungszimmer statt.

Freistellung für das Beratungsgespräch

Die Schüler, die einen Beratungstermin in Anspruch nehmen wollen, informieren den für die jeweilige Unterrichtsstunde zuständigen Klassen- oder Fachlehrer. Dieser wird in der Regel den Schüler von seinem Unterricht befreien, es sei denn, dass zu diesem Zeitpunkt eine Arbeit oder ein Test geschrieben wird oder andere wichtige Gründe vorliegen. In diesem Fall informiert der Schüler den Beratungslehrer.

Häufigkeit der Beratung

Die Häufigkeit der Beratungsgespräche hängt von der individuellen Problemlage ab. In einer Vielzahl von Fällen wird ein einziges Gespräch genügen. Bei komplexeren Problemen bzw. schwerwiegenden Problemen können eine Reihe von Gesprächen notwendig sein.
In Fällen akuter Krisenintervention erhält die Beratung schulische Priorität, auf das Einholen des Einverständnisses kann in diesem Fall verzichtet werden.

Leitlinien für Beratung in der Schule

  1. Freiwilligkeit: Sie stellt die Grundlage der Gespräche dar und gilt sowohl für den / die Ratsuchende(n) als auch für den / die Beratende(n). Die Beratung darf nicht auf Anweisung hin stattfinden und kann zu jeder Zeit beendet werden.
  2. Lösungsoffenheit: Die/der Ratsuchende entwickelt selbst die Lösung des Problems. Im Idealfall findet und formuliert sie/er auch den Lösungsansatz. Der / die BL kann unterstützend wirken, z.B. durch Aufzeigen von Lösungsideen.
  3. Unabhängigkeit: Der / die BL unterliegt keiner Weisungspflicht. Er / sie darf sich während des Beratungsprozesses nicht mit einer von der Beratung betroffenen Personengruppe Lehrer/innen, Schüler/innen, Schulleitung oder anderen identifizieren.
  4. Verschwiegenheit: Für alle beratungsgespräche gilt die Schweigepflicht gilt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben: Grundsätzlich werden keine Informationen über Gespräche weitergegeben. Eine Schweigepflichtentbindung ist – auch personenbezogen – möglich und jederzeit revidierbar.
  5. Beratungskonzept: Der /die BL arbeitet im Rahmen des schulischen Beratungskonzepts in enger Koopertion mit dem schulinternen Beratungsnetzwerk AUXILIA und außerschulischen Beratungsstellen und der Schulpsychologie zusammen.

Schwerpunkte der Beratung

Die Inhalte der Beratungsgespräche hängen von der individuellen Problemlage ab. Ein wichtiges Feld der Beratung sind Fragen bzgl. der Schullaufbahn. Eine Beratung kann hinsichtlich der Schulform, aber auch für welche Wahlpflichtfächer, welche Kurse oder welches Profil man sich in der Oberstufe entscheiden soll, erfolgen. Dabei werden die bisherige Schullaufbahn und die persönlichen Stärken und Neigungen berücksichtigt.

Weitere Felder der Beratung sind:

  • Lernstörungen

Wir erörtern gemeinsam, warum z.B. Konzentrationsschwächen auftreten oder ob sinnvolle Lerntechniken angewandt werden. Hierbei findet auch das Zeitmanagement besondere Berücksichtigung. Weiterhin können Ängste, die für das Lernen oder in Klassenarbeiten eventuell zu einer Blockade führen,  in einem Beratungsgespräch thematisiert werden.

  • Verhaltensauffälligkeiten

Ein Beratungsgespräch erfolgt in Absprache mit der Klassenleitung, um mit dem Ratsuchenden gemeinsam nach Handlungsmöglichkeiten zu suchen, die ein „reibungsfreies“ Arbeiten in der Klasse ermöglichen.

  • soziale Konflikte im schulischen und außerschulischen Raum
  • persönliche Probleme

In beiden Fällen der oben genannten Punkte werden mögliche Ursachen für die Probleme sowie Lösungsmöglichkeiten erörtert.

  • Konfliktmoderation in Klassen

Diese erfolgt in enger Absprache mit der Klassenleitung.

  • Zusammenarbeit mit schulexternen Beraterinnen und Beratern
  • Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Vermittlung weitergehender Hilfe (vgl. Leitlinie 5)

 

Zielsetzung des Beratungsgespräches

Beratung wird  als nicht-direkte Intervention verstanden, d.h. dass der Ratsuchende die Zusammenhänge seines Problems erkennt und gemeinsam mit dem Berater realistische Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. In diesem Selbstfindungsprozess gibt der Beratungslehrer  Hilfen für die Selbstreflexion und Selbstexploration. Der Schüler wird somit zum “aktiven Partner”, der zur Lösung seines Problems beiträgt. Die Aufgabe des Beraters liegt somit in der indirekten Hilfestellung. Das Beratungsgespräch ist - zumindest in der Anfangsphase - ergebnisoffen. 

Bei Problemen, die durch die Beratungslehrer nicht behandelt werden können, unterstützen diese bei der Vermittlung weitergehender Hilfe, wie Kontaktaufnahme mit schulexternen Beraterinnen und Beratern,  Beratungsstellen (Sucht-, Jugend, Familienberatungsstellen) und dem Jugendamt.